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Die Geschichte der Waldkindergartenbewegung

Das pädagogische Konzept des Waldkindergartens entstand in Dänemark. Zurückgeführt wird die Idee auf Frau Ella Flatau, eine dänische Mutter aus Søllerød, die Anfang der 50er Jahre mit ihren eigenen Kindern den Tag im Wald verbrachte. Aus dem regen Interesse von Nachbarn und Bekannten entstand eine Elterninitiative, die zur Gründung des ersten Waldkindergartens (Skovbørnehave) führte.

In Dänemark gehört diese „Alternativeinrichtung“ jetzt schon lange zum pädagogischen Alltag.

Von dieser alternativen Form der Kindergartenpädagogik angeregt, entstand 1993 der erste staatlich anerkannte (geförderte) deutsche Waldkindergarten in Flensburg. Die beiden Erzieherinnen Kerstin Jebsen und Petra Jäger hatten dänische Kindergärten besucht und eine eigene Konzeption entwickelt, von der sie die Behörden in Schleswig-Holstein überzeugen konnten. Von hier aus verbreitete sich die Idee und mittlerweile gibt es mehrere 100 Wald- und Wiesenkindergärten in Deutschland.

Nicht unerwähnt bleiben soll hier jedoch eine Privatiniative aus Wiesbaden. Schon 1968 gründetet Ursula Sube eine Waldeinrichtung für Kinder im Vorschulalter, die ausschließlich mit Elternbeiträgen finanziert wurde.

 

 

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